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Medikamente: Lebensnotwendige Helfer –
Feinde für die Leber

Medikamente lindern Krankheiten. Doch einige Arzneimittel können Dauerstress für die Leber bedeuten. Für die erhöhte Entgiftungstätigkeit braucht das Organ sehr viel Sauerstoff, der dann wiederum für den Fettstoffwechsel fehlt. Die Folge: Aufgenommene Fette lagert die Leber erst einmal ein, der Fettgehalt der Leberzellen steigt und es kann zu einer Fettleber kommen.

Mehr als 13 Wirkstoffe pro Tag

Gerade Menschen, die unter mehreren Erkrankungen leiden und regelmäßig verschiedene Medikamente zu sich nehmen, sollten auf ihre Leber achten. Das trifft im besonderen Maße auf ältere Menschen zu: Laut Arzneimittel-Report 2006 bekommt jeder fünfte Patient zwischen 85 und 90 Jahren 13 und mehr Wirkstoffe verschrieben.

Medikamente auf Leberverträglichkeit prüfen

Wer auf mehrere Medikamente angewiesen ist, sollte mit dem behandelnden Arzt über die Leberverträglichkeit seiner Arzneimittel sprechen und gegebenenfalls über leberschonende Alternativen nachdenken. Bei mehr als 300 zugelassenen Medikamenten ist eine Leber schädigende Wirkung bewiesen – unter anderem bei bestimmten Schmerzmitteln, Antibiotika, Hormonpräparaten wie der Anti-Baby-Pille oder Mitteln gegen Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen.


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